Jürgen Bianchi für weitere fünf Jahre zum Gesamtkommandanten gewählt.
Ehre wem Ehre gebührt. Dieses erlebte man an der Hauptversammlung der Feuerwehr Schönau. Gleich drei verdiente langjährige Mitglieder konnte ausgezeichnet und geehrt werden. Es waren dieses: Markus Held der von Bürgermeister Peter Schelshorn mit der Ernennungsuhrkunde zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Schönau ernannt wurde. Held blickt fast ein halbes Jahrhundert (48 Jahre) auf die Feuerwehrgeschichte in Schönau zurück. 48 Jahre Leidenschaft und Präzision. Markus war nicht nur ein Mann der Taten im Einsatz, sondern auch ein Mann der Zahlen. 32 Jahre lang führte er als Kassierer die Kassenbücher der Feuerwehr Schönau. In über drei Jahrzehnten hat er im Ausschuss die Endwicklung der Feuerwehr Schönau maßgeblich mitgestaltet, und hat als Ausbilder sein Wissen weitergegeben und dafür gesorgt, dass die Jungen von seinen Erfahrungen profitieren. Markus hat den Weg vom jungen Kameraden zur Führungskraft konsequent beschritten. Seine Ausbildungshistorie liest sich wie eine Chronik der Kompetenz. Seine Karriere ist gepflastert mit einem kleinen sportlichen Ehrgeiz und hochverdienten Ehrungen. 1984/85 begann der sportliche Einstieg mit dem Leistungsabzeichen in Bronze und Silber. Dass es zu Gold nicht ganz gereicht hat, trägt Markus mit Fassung. Verbuchen wir es unter „künstlerische Freiheit“ –seine spätere Karriere hat das ohnehin überstahlt. 1990 machte er einen erfolgreichen Abschluss des Gruppenführerlehrganges. 1992 übernimmt er die Verantwortung als Ausbilder in der Grundausbildung. Er hat Generationen von unserer Wehr das Handwerkszeug der Feuerwehr beigebracht. 1993 machte er dann den legendären Zugführerlehrgang. Ein Meilenstein, der ihn endgültig zur taktischen Führungskraft und zum Vorbild für die gesamte Wehr machte. Für seine Treue, sein ausgeprägtes Fachwissen und sein Engagement dem Dienst am Nächsten, erhielt Markus folgende Ehrungen. 2004 das Ehrenzeichen in Silber (25 Jahre), 2014 die Ehrennadel des KFV in Silber, 2019 Das große Ehrenzeichen in Gold (40 Jahre) und 2023 die Ehrennadel in Gold des KFV. Markus ist ein Kamerad, der die Finanzen zusammengehalten hat, das Wissen bewahrt und auch nach fast fünf Jahrzehnten immer noch da ist, wenn man ihn braucht. Er ist eine Institution, auf die wir in der Feuerwehr Schönau stolz sein können. Ob 48 Jahre im Dienst, 32 Jahre im Feuerwehrausschuss oder an der Kasse: Markus ist der Beweis, dass Beständigkeit und ein gesundes Quäntchen Humor das beste Rezept für ein langes Feuerwehrleben sind. Lieber Markus, dir herzlichen Glückwunsch zu der Ehrenurkunde und zur Ernennung zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schönau im Schwarzwald. Der nächste geehrte war Dirk Pfeffer: Dieser wurde von Steffen Hofmann dem Stellvertretenden Kreisbrandmeister aus Schopfheim für 40-Jährige Dienstzeit mit dem Ehrenzeichen in Gold nebst Urkunde des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg ausgezeichnet.es gibt Mitglieder, die kommen und gehen. Und dann gibt es Kameraden wie Dirk, die ein Fundament bilden, auf dem eine ganze Wehr steht. Wenn man heute auf die Chronik der Feuerwehr Schönau blickt, dann trägt diese in den letzten drei Jahrzehnten vor allem eine Handschrift nämlich die von Dirk. Seit vier Jahrzehnten rückt Dirk mit aus. Er hat die Technik kommen und gehen sehen, hat unzählige Einsätze bei Tag und Nacht absolviert und ist sich für keine Aufgabe zu schade. Ob im dicken Rauch oder bei der Nachbereitung- Dirk ist ein Kamerad, auf den man blind bauen kann. 30 Jahre Schriftführer&Ausschuss Dirk eines der Rückräder der Feuerwehr Schönau. Eine Feuerwehr funktioniert nur so gut wie ihre Organisation hinter den Kulissen. Dirk hat diese Aufgabe zur Meisterschaft geführt. Seit 30 Jahren hält er fest, was wichtig ist. Seine Unterlagen sind nicht nur Papier, sie sind die Rechtssicherheit und die Historie unserer Wehr. Wenn jemand fragt:“ Wie war das damals?“, die Antwort? Geh zu Dirk der weiß das oder schaut nach. 30 Jahre im Feuerwehrausschuss bedeuten, das Dirk die Entwicklung der Wehr über Generationen hinweg mitgeprägt hat. Er ist die personifizierte Kontinuität in einer sich ständig wandelten Welt. Was Dirk auszeichnet, ist seine stille Effizienz. Er macht kein großes Aufheben um seine Verdienste, aber er ist immer „parat“, wenn es brennt-egal ob am Einsatzort oder am Schreibtisch. Er ist der Fels in der Brandung, auf den sich Kommando und Mannschaft seit Jahrzehnten verlassen können. „40 Jahre Einsatz, 30 Jahre Protokoll-Dirk hat nicht nur Geschichte miterlebt, er hat sie für uns aufgeschrieben“
Der nächste im Bund der geehrten war Hannes Kohler: Kohler war 50 Jahre als aktiver in der Wehr. Es begann 1974. Während die Welt sich veränderte blieb Hannes einer Sache treu: der Feuerwehr Schönau.1977 hast du dich als Atemschutzgeräteträger bewiesen-ein Job, der Nerven und Kondition erfordert. Im selben Jahr folgte die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann, und 1986 wurdest du zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Als Drehleitermaschinist hattest du eine der verantwortungsvollsten Aufgaben: In schwindelerregender Höhe den Überblich zu behalten und dafür zu sorgen, dass die Technik genau dann funktioniert, wenn es darauf ankommt. Hannes, du warst nie jemand, der nur dabei war, wenn es brannte. Du hast die Struktur der Feuerwehr aktiv mitgestaltet. Von 1997 bis 2004 hast du deine Erfahrung im Ausschuss eingebracht. Was die Feuerwehr aber wirklich zusammenhält, ist das Zwischenmenschliche. Und da warst du, Hannes oft der „Motor“. Am Steuer warst Du als Busfahrer bei unseren Ausflügen unser Fels in der Brandung. Fürs Gemüt hast du als Witzeerzähler dafür gesorgt, dass wir auch nach anstrengenden Diensten immer etwas zu lachen hatten. Seit 2015 bist du nun Teil der Altersmannschaft, aber dein Herz schlägt weiterhin für die Feuerwehr. Ein solch Engagement über fünf Jahrzehnte ist jedoch nur möglich, wenn man einen starken Rückhalt zu Hause hat. Hannes wir alle gratulieren dir von Herzen zu 50 Jahren Mitgliedschaft.
Bei der Wahl des Gesamtkommandanten stellte sich Jürgen Bianchi wieder zur Wahl und wurde mehrheitlich Wiedergewählt. Bürgermeister Peter Schelshorn gratulierte Jürgen Bianchi und wünschte viel Erfolg die nächste Jahre.
