In der Nacht zum Sonntag, den 18.Januar 2026 kam es in Zell im Wiesental (Landkreis Lörrach) zu einem folgenschweren Brandausbruch. Kurz nach Mitternacht wurden die Einsatzkräfte zu einem Wohnungsbrand in die Schönauerstraße gerufen. Dank des schnellen Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Dennoch forderte das Ereignis insgesamt neun verletzte Personen. Gegen 0:05 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr Zell ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Kellergeschoß und dem Treppenhaus eines Wohngebäudes in der Schönauerstraße. Alle Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude. Unter schwerem Atemschutz drangen mehrere Trupps in das Gebäude vor, um den Brandherd im Keller zu lokalisieren. Durch die starke Rauchentwicklung gestalteten sich die Sichtverhältnisse im Gebäude äußerst schwierig. Das Feuer konnte schließlich im Kellerbereich unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Aufgrund der hohen Anzahl an betroffenen Personen wurde für den Rettungsdienst umgehend ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst. Der Rettungsdienst war mit einem starken Aufgebot, bestehend aus mehreren Rettungswagen, Notarzt und Organisatorischer Leitung vor Ort. Die unverletzten Personen konnten während der Löschmaßnahmen in einem städtischen Gebäude untergebracht werden. Auch vor Ort war Bürgermeisterin Marion Isele sowie ihr Stellvertreter Thomas Kaiser, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.
Bilanz:
Insgesamt mussten neun Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung erstversorgt werden. Ein Teil der verletzten wurde zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das Gebäude mittels Hochleistungslüftern vom giftigen Brandgeruch befreit. Die Feuerwehr Zell war mit den Abteilungen Atzenbach, Mambach und Zell, für ca. 3 Stunden im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Über die Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Foto: Feuerwehr Zell/ Karl-Heinz Rümmele