Ein Bericht von Karl-Heinz Rümmele/ Matthias Meisinger Fotos: Feuerwehr
In den frühen Morgenstunden des Neujahrsmorgens um 3:43 Uhr wurden die Abteilungen Feuerbach und Stadt Kandern alarmiert unter dem Stichwort Brand B3 Holzschuppen an Gebäude in Feuerbach. Bei der Alarmbestätigung der Abteilung Feuerbach wurde bereits ein Vollbrand des Schuppens, sowie ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl des Wohngebäudes gemeldet. Die Abteilung Stadt befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits ebenfalls mit den ersten Einsatzkräften mit dem ELW, dem HLF und der Drehleiter auf der Anfahrt. Nach der ersten Lagemeldung des Abteilungskommandanten von Feuerbach Dietmar Wieber wurde bereits auf der Anfahrt das Alarmstichwort durch den Einsatzleiter auf B4 erhöht. Somit wurden alle anderen Abteilungen der Feuerwehr Kandern sowie weitere Einsatzkräfte aus dem Landkreis Lörrach zur Unterstützung alarmiert. Die Bewohner des Hauses und ihre Hunde konnte sich durch die Auslösung eines Rauchmelders glücklicherweise selbst in Sicherheit bringen. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und de Riegelstellung. Ein Innenangriff war aufgrund des fortgeschrittenen Feuers nicht mehr möglich. Das Feuer wurde im Außenangriff, sowie mittels Wenderohr der Drehleiter der Feuerwehr Kandern Abteilung Stadt bekämpft. Im späteren Einsatzverlauf wurde zusätzlich eine zweite Drehleiter der Feuerwehr Bad-Bellingen eingesetzt. Ebenfalls kam die Führungsgruppe, sowie der Multikopter des Landkreises Lörrach zum Einsatz, welche den Einsatzleiter bestens unterstützten und nützliche Hilfe boten. Durch die Abteilungen Riedlingen und Sitzenkirch wurde eine Wasserversorgung aus einem ehemaligen Hochbehälter, welcher als Löschwasserreserve dient aufgebaut. Sehr wertvolle Hilfe leistete hier auch das TLF 24/50 der Abteilung Sitzenkirch. Beim Alarmstichwort B4 wird ebenfalls der AB-Atemschutz des Landkreises Lörrach mitalarmiert, da dieser aber zum Zeitpunkt des Einsatzes auf Status 6 war, übernahmen dies die Kameraden der Feuerwehr Wehr aus dem Nachbarlandkreis Waldshut-Tiengen. Im späteren Einsatzverlauf wurde die Feuerwehr Bad-Bellingen noch mit einem HLF zur Übernahme des Grundschutzes alarmiert. Ebenso wurde ein Statiker des THWs zur Beurteilung der Statik des Gebäudes alarmiert. Überfrierende Nässe, sowie das gefrierende Löschwasser stellten eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle da. Um 8:00 Uhr konnte Einsatzleiter Matthias Meisinger bei der abschließenden Lagebesprechung allen eingesetzten Einsatzkräften für deren Einsatz danken. Die Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte funktionierte laut des Kommandanten hervorragend. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Abteilung Feuerbach übergeben, welche eine Brandwache stellte. Im Einsatz waren ca. 80 Feuerwehrkräfte mit 16 Fahrzeugen der Feuerwehren Kandern, Bad-Bellingen, Lörrach, Schliengen und Wehr. Das DRK war mit 13 Kräften und 4 Fahrzeugen vor Ort. Ebenso unterstützten das THW, die Polizei und der Kreisbrandmeister. Ebenso war Bürgermeisterin Simone Penner vor Ort um sich ein Bild der Lage zu machen.
 

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